============================================= DER KNAUSERER die 1. Online-Zeitung fuer Sparsame ============================================= Ausgabe 01/2005 Knauserer-Homepage: www.knauserer.com ----------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis: * 12 Fragen, die helfen sollen ein Produkt NICHT zu kaufen * Vegetarisch Grillen Teil 1 * Preisbuch - so funktionierts * Das UnProdukt des Monats: PowerAir für Autoreifen * Schönheit für Knauserer - Teil 2 * Gedanken zum Umgang mit Kleinkindspielzeug und Ideen zum Selbermachen * Mit kleinen Tipps viel sparen ----------------------------------------------------------------------- In eigener Sache: Zuallererst: Ein gutes Neues Jahr euch allen! Derzeit gibt es Serverprobleme auf der Homepage. 98 % der Informationen sind aber die meiste Zeit über verfügbar, auch wenn man manchmal auf die alte rosafarbene Homepage ausweichen muss. Die größten Probleme bereitet das Lexikon - wir arbeiten aber dran! Auch ist mir die Mitgliederdatei abhanden gekommen. Sollte jemand diesen Knauserer doppelt bekommen, bitte sofort bei mir melden!!! Wird sofort bereinigt! Die Abteilung "Aktuelle Forschungen" ist jetzt unter Texte und Dokumente zu finden (zumindest große Teile davon). Durch meine neue Lexikonsuchstatistik kann ich auf fehlende Rezepte im Lexikon schnell reagieren - verläuft eine Suche erfolglos - einfach eine Weile später nochmals versuchen. Ich möchte euch auch auf die Rubrik "Neues auf www.knauserer.com" hinweisen. Dort könnt ihr jederzeit verfolgen, was es neues auf der Home- page gibt. ----------------------------------------------------------------------- * 12 Fragen, die helfen sollen ein Produkt NICHT zu kaufen Vor längerer Zeit wurde von adbusters.org (den Erfindern des Kauf- Nix-Tages - ein längeres Interview mit dem Gründer habe ich in den Presse- texten online gestellt) eine Liste mit Fragen erstellen, die man sich selber stellen sollte, bevor man ein Produkt kauft. Die meisten Kaufentscheidungen der Konsumenten passieren aus dem Bauch raus. Sei es nun im Lebensmittelladen, in der Boutique, beim Elektro- händler - überall meistens nur Bauchentscheidungen. Die Werbung weiß das und unterstützt dieses schwammige Gefühl, das man am besten mit "das würde ich schon gerne haben wollen" beschreibt. Käufe mit Hirn sind doch zugegebenermaßen eher selten, überall wird der Genußmensch angesprochen. Deshalb sollte uns diese Liste helfen, die Kaufentscheidung vom Herz zum Hirn zu verlagern. 1. Brauch ich es? Die Frage aller Fragen. Was brauchen wir den wirklich? Zum einen alles, was man zum Überleben braucht und dazu alle jenen Dinge, die wir für uns als Komfort definieren. Zu Hause, wenn wir unsere Einkaufslisten schreiben, sind wir uns ziemlich sicher, was wir wirklich brauchen. Dann aber im Geschäft angesichts all der Verlockungen überkommt einem die Gier und der Einkaufszettel ist schnell in der Hosentasche vergessen. Und schließlich stapft man mit Dingen nach Hause, die wir eigentlich nicht brauchen, die uns aber momentan verführt haben. Gegen diese Verführer helfen meist eben nur zwei kleine Dinge: eine akribische Einkaufsliste und ein prüfendes "Brauch ich es?". 2. Kann ich es wo ausleihen? Ich kenne kaum ein Haus/eine Wohnung, die nicht bis oben vollgerammelt ist mit Allerlei, das man irgendwann gebraucht hat. Spontan fällt mir bei uns der Gartenhäcksler ein, der vielleicht zweimal im Jahr gebraucht wird und sonst im Weg rumsteht. Es würde sich wirklich lohnen das Ding für diese zweimal auszuleihen. Aber Hand aufs Herz wissen wir eigentlich, was man alles ausleihen kann. Bücher sind uns noch klar, bei Maschinen fällt uns vielleicht noch ein Maschinenring ein und im Winter die Schis und dann. Dabei haben Baumärkte etliche Geräte zum Verleihen (wahrscheinlich auch unseren Häcksler), Autoverleiher verleihen Autos sogar an Privatpersonen (für Wenigfahrer durchaus eine Option), Kleider könnte man sich ausleihen (bei optionellen Ballgehern durchaus mal anzudecken), Geschirr für Veranstaltungen kann man sich leihen, Wohnwägen für den Urlaub, Anhänger für Lieferungen, Umzugskartons für den Umzug etc. (und das ist das Ergebnis von genau 3 Minuten Suche im Internet). 3. Kann ich es selbermachen? Kaufen ist furchtbar bequem, dabei könnte man so viele Dinge mit etwas Geschick und gutem Willen selbermachen. Man vergißt es nur zu schnell. Prüft euch doch mal selber, was ihr leicht selbermachen könntet, aber dauernd kauft? Das fängt bei Joghurt an, geht über Spielzeug (Artikel siehe weiter unten) hin zu Bekleidung. Aber auch ganz simple Dinge wie eine Autowäsche könnte man selbermachen und nicht für 7 Eur durch die Waschstraße brettern. 4. Kann ich es selbst anpflanzen? Eine ähnliche Frage wie Punkt 3, die für meinen Geschmack verhältnismäßig wenig hergibt. Man bräuchte schon viel Grund, um sich im größeren Stil selber mit diversen Lebensmitteln zu versorgen. Es gibt aber einige Pflanzen wie zB Gartenkräuter, die für eine Selbstversorgung sehr wenig Platz brauchen. Also warum nicht ... 5. Kann ich es gebraucht kaufen? Richtig und wichtig - es muß ja nicht alles immer neu sein. Und es gibt assenhaft Kanäle, um sich gebraucht einzudecken: der Gebrauchtwagenhändler, Ebay, der Second-Hand-Shop, Tauschbörsen, Flohmärkte ... 6. Gibt es einen Ersatz für das Produkt? Ich glaube, dass ich es schon mal an einer anderen Stelle erwähnt habe. Ein moderner mitteleuropäischer Haushalt mit 3 - 4 Personen beinhaltet sage und schreibe 20.000 Dinge. Vielleicht könnte ja eines dieser vielen vielen Dinge die Rolle des neuen Lustobjektes ersetzen. Besonders bei Bekleidung finde ich dieses Prinzip, an den Kauf ranzugehen, ganz besonders zielführend. Geht aber bei anderen Bereichen genauso! 7. Kann ich mit anderen teilen? Eine ganz schwierige Frage in unserer Individualgesellschaft, wo doch teilen so out ist. Wir haben zum Beispiel nur einen Dörrapparat oder einen Entsafter für die ganze Familie. Natürlich würden dann alle die Dinge zur ziemlich gleichen Zeit brauchen, aber mit etwas gutem Willen funktioniert es eigentlich immer. Aber Hand aufs Herz - in wievielen Haushalten tümpeln so Entsafterungetüme rum. Wer jetzt einen Kauf erwägt, sollte besser mal bei Verwandten, Freunden oder Bekannten anklopfen und einen Tausch vorschlagen! Die Ergebnisse werden euch überraschen. 8. Wozu bringt es mir noch Nutzen? Sollte ein Produkt wirklich die Hürde der Frage Nummer 1 geschafft haben, stellt euch diese Frage. Ganz spontan fällt mir dazu das Hochzeitskleid ein. Klar, brauchen wir - wer will denn schon hier sparen. Und dann nach einmal Tragen, wird es für zig Jahre in den Schrank gehängt und wenn es heillos unmodern geworden ist, versucht man noch mit einem Verkauf ein paar Euro zu lukrieren. Ein teurer Spaß. Vielleicht wäre es gescheiter gewesen, ein Kostüm zu kaufen, das man nachträglich umfärbt oder umnäht. Oder ein kleines Schwarzes zu kaufen, das man zu anderen Gelegenheiten auch tragen kann. Frage 8 birgt wahres Sparpotential. 9. Wie kann ich ein Produkt länger nutzen oder wie kann ich seinen Nutzen erweitern? Oft sind wir zu Käufen "gezwungen", nur weil wir zu faul sind, alte Dinge zu reparieren oder kreativ neu zu verwenden. Wegwerfen ist bequemer. Wie schnell sortieren wir denn alte Kleidung aus, nur weil die Ärmel durchgewetzt sind. Leder drauf fertig - weiterverwenden. Das größte Problem ist dabei noch, dass man eventuell noch modern ist. Oder Jeans mit Löchern an den Knien - abschneiden, kurze Hose draus machen. Zusätzlich nutzen: Da fällt mir Uraltscanner ein, der schon damals kaum 100 Eur gekostet hat, der mir jetzt als Scanner, Fotokopierer und Faxgerät dient. 10. Ist seine Verpackung so gering wie möglich? Eigentlich stimmt es, dass man Produkten, die viel zu viel verpackt sind, die rote Karte geben sollte. Man könnte ja wirklich diesen Punkt 10 wieder mal als Anlass nehmen und sich selbst zu prüfen, ob man hier wirklich nachhaltig konsumiert. Offenbar ist das Thema Umweltschutz bei der Verpackung aber wieder stark rückläufig. Mir fällt nur gerade auf, dass es Mineralwasser kaum noch in Glasflaschen zu kaufen gibt. Schade eigentlich! 11. Wird es 10 bis 20 Jahre lang halten? Oder mit anderen Worten: kauft wieder mehr Qualitätsprodukte. Bei Kleidung ziehe ich das jetzt durch und bei den Schuhen auch. Lieber etwas konservativer gekleidet sein, dafür aber in gute Qualität gehüllt. Heute war ich gerade wieder beim Kik (nur schauen). Sicher kostet ein Pulli nur 15,90, aber die Qualität ist haarsträubend. Wie die Dinger produziert werden, frage nicht!!! Die ganze Geiz-ist-Geil-Mentalität bringt uns nicht weiter. Lieber einmal teurer gekauft, als 3x spottbillig. 12. Ist es ein Wegwerfgegenstand? Viele Produkte werden neuerdings so designed, dass sie nur einmal oder nur ein paarmal verwendet werden können und dann ab auf den Müll. Ich weigere mich Küchenrollen zu verwenden. Ich bin mit meinen Geschirrtüchern sehr zufrieden. Ich finde die Liste dieser 12 Fragen hat es in sich. Es wird zu schnell, zu gedankenlos, zu wenig nachhaltig und zu billig gekauft. Wenn wir nur ganz kurz in unserer Konsumraserei innehalten und im Geiste diese paar Fragen durchgehen - wir werden mit Garantie weniger kaufen. Viel Glück! ----------------------------------------------------------------------- * Vegetarisch Grillen Teil 1 Eigentlich gehört Grillen thematisch in den Sommer. Aber erstens waren Jörgs Rezepte so lecker, dass ich den Tischgrill aktiviert und einige Rezepte spontan nachgekocht habe und zweitens brauchen wir in der kalten Jahres- zeit Unterstützung, um noch durchzuhalten - ES WIRD WIEDER WÄRMER. Gegrillte Auberginen 2 Auberginen, Salz, 3 Knoblauchzehen, 3 El Semmelbrösel, 3 El Parmesan, 2 El Butter Die Auberginen längs in 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Mit Salz bestreuen und 15 Minuten ziehen lassen (damit die Bitterstoffe auslaugen). Die Scheiben abwaschen und trocken tupfen. Auf einem geölten Rost 5-10 Minuten grillen. Die restlichen Zutaten miteinander mischen. Die Auberginen- scheiben wenden und mit der Masse bestreichen. Schmeckt einfach köstlich, und eigentlich, wenn ihr die Aubergine nicht matschig grillt fast wie Fleisch. Gegrillte Tomaten in der Folie 500 g vollreife, aber noch feste Tomaten, 1 bn Petersilie, 1 bn Basilikum 2 Knoblauchzehen, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 6 ts kalt gepresstes Olivenoel Die Tomaten waschen, trocknen und vierteln. Dabei die grünen Stengelansätze herausschneiden. Je ein Viertel der Tomaten auf ein großes Stück Alufolie geben. Petersilie und Basilikum abspülen, gut trocknen und zerpflückt dazugeben. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken und zerdrücken. Mit Salz und Pfeffer auf die Tomaten verteilen. Das Olivenoel darueberträufeln und die Folie gut zusammendrücken. In die Glut legen und 10-15 Minuten garen lassen. Einfach, fruchtig gut, ein Gefühl wie in Italien. Käsepäckchen 200 g Schafskäse, 2 Knoblauchzehen, 1 kleine Zwiebel, 1 Tl Paprikapulver, 16 eingelegte Weinblätter, 8 Zahnstocher, Öl Den Schafskäse zerkrümmeln. Den Knoblauch pressen, die Zwiebel fein hacken, unter den Käse mischen. Mit Paprikapulver abschmecken. Die Weinblätter (erhältlich beim Türken oder Griechen) gut abtropfen lassen. Je 4 Weinblätter kreuzförmig legen, daß die Ränder überlappen. Mit einem Viertel der Käsemasse füllen. Die Blätter zu kleinen Päckchen zusammenschlagen, mit Zahnstochern fixieren. Die Päckchen dünn mit Öl bestreichen und auf dem nicht zu heißen Rost von beiden Seiten etwa 45 Minuten grillen. Diese Variante erinnert so richtig an griechische Feste. Maiskolben 8 Kolben Zuckermais mit Blättern, weiche Butter, Meersalz, schwarzer Pfeffer Die Maiskolben vorsichtig schälen, dabei aber die Blätter nicht ablösen. Die Fäden gründlich entfernen (schmecken einfach nicht und vermitteln ein verdammt blödes Gefühl wenn Sie zwischen den Zähnen hängen). Die Körner mit der weichen Butter bestreichen. Die Blätter wieder oben zusammen-schlagen. Mit Kochgarn oder einem Band, das man aus einem Maiskolbenblatt dreht, die Blätter oben zusammenhalten. Die Maiskolben 15-25 Minuten grillen, dabei öfters wenden. Vor dem Verspeisen die Schnur entfernen und die Blätter wieder zurückschlagen. Die Kolben mit Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und am besten keinen davon abgeben so gut sind die. Mangoldstiele mit Bluecreme Mangoldstiele, 2 El Olivenöl, 2 El Zitronensaft, 2 Knoblauchzehen, 100 g Edel- schimmelkäse, 100 g Quark, 50 g gehackte Mandeln, Zitronensaft, Meersalz Pfeffer Aus Olivenöl, Zitronensaft und feingehacktem Knoblauch eine Marinade rühren. Die Mangoldstücke damit bestreichen und auf einem geölten Rost einige Minuten grillen. In der Zwischenzeit den Edelschimmelkäse mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Quark mischen. Die gehackten Mandeln unterheben und mit Zitronensaft, Meersalz (kann man natürlich auch normales Salz nehmen) und schwarzem Pfeffer abschmecken. Die gegrillten Mangoldstiele vom Rost nehmen und mit der Bluecreme bestreichen. Schmeckt halt mal wie in Frankreich und ist durch den Käse eine pikante mir persönlich sehr gut schmeckende Kombination Fencheltörtchen 4 kleine Fenchelknollen, Gemüsebrühe, 4 Tomaten, 2 Mozarellakäse, Oregano Kräutersalz, schwarzer Pfeffer Fenchel vom Dreck reinigen und in Scheiben schneiden. In Gemüsebrühe etwa 10 Minuten dünsten. Fenchel gut abtropfen lassen. (sonst wird er nicht richtig weich) Die Tomaten und den Mozarella in Scheiben schneiden. Jede Scheibe Fenchel mit Mozarella und einer Tomatenscheibe belegen. Mit Oregano, Kräutersalz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Die Fencheltörtchen auf dem geölten Rost 10-15 Minuten grillen. Das Gegrillte ist zwar gewöhnungsbedürftig (Fenchel mag nicht jeder) aber dann ein wahrer Genuss Exotischer Tofu 300 g Tofu, 1 Orange, 1 Banane, 100 g Champignons, 4 El Mandelblättchen 4 El Kokosflocken, 1/2 Tl Kreuzkümmel, 1/2 Tl Kardamon, 1 Tl Curcuma, Sojasauce 4 große Blätter (z.B. Rhabarber-, oder Wirsingblätter) oder Alufolie Marinade:3 El Sojasoße, 2 El Orangensaft, 1 El Zitronensaft, 2 El Kokosmilch Den Tofu würfeln. Für die Marinade die angegebenen Zutaten miteinander verrühren. Den Tofu einige Stunden in der Marinade ziehen lassen. (im Kühlschrank sonst Salmonellengefahr). Die Orange so schälen, daß auch die weiße Haut entfernt wird, und würfeln. Die Banane schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Champignons ebenfalls in Scheiben schneiden. Den Tofu aus der Marinade nehmen. Zusammen mit den Mandelplättchen, den Kokosflocken und den Gewürzen zum Obst geben. Das Tofugericht in die großen Blätter füllen, diese zusammenfalten und mit Küchengarn fixieren. Eine Viertelstunde am Rande des Feuers grillen. Schnell den Teller hinhalten, wahrscheinlich sogar gleich zweimal. Besonders gut schmeckt die Grillerei mit geräuchertem Tofu (Chinaladen oder Reformhaus) Gemüsespieße Paprikaschoten (rot, gelb, grün), Zucchini, Zwiebeln, Champignons (frisch oder aus der Dose) Die Paprika und Zucchini in mundgerechte Stücke, die Zwiebel in Viertel schneiden. Die Gemüsesorten abwechselnd auf Holzspieße stecken und mit geschmolzener Kräuterbutter bestreichen. Die Gemüsespieße für 10 bis 15 Minuten auf den Grill legen, rundherum grillen, regelmäßig wenden. Ihr könnt natürlich auch noch anderes Gemüse verwenden. ZB. Salatgurke, kleine Maiskolben, Karotten, Karfiol (vorher blanchieren), Rettich (schmeckt echt lecker), ... verwenden. Halloumi Dieses Grillgeheimnis wird in Zypern gerne auf den Grill geworfen. Was ist Halloumi? Es ist der einzige Käse, der sich grillen lässt. Er besteht aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch sowie ein wenig Minze. In Supermärkten findet man Halloumi noch nicht so häufig, allerdings in einigen Fleischereien (Infos: www.halloumi-land.de). (Anm. d. Red.: Der österreichische Markt Billa hat ihn. Preislich nicht unbedingt ein Schnäppchen.) In 1,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden, ein wenig einölen und auf kleiner Flamme rösten, bis er auf beiden Seiten hellbraun ist. Ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig (macht die Minze) aber ich finde ihn einfach lecker. Bekommt ein richtig leckeres Raucharoma. (Anm. d. Red. Ich hatte aus der Firma einen Riesenlaib spanischen Mahons. Ich habe dann halt Alufolienförmchen gemacht. Den Käse da eingefüllt. Der Zypriote wird zwar besser schmecken, aber ein bißchen Raucharoma kriegt man auch so hin. Ich glaube, dass man jeden festen Käse, der nicht extrem schmilzt, verwenden kann.) Grill-Gratin 8 gekochte Kartoffeln in Scheiben, Broccoli- Röschen, 200 g Crème fraîche, 150 g Sauce Hollandaise (Fertigprodukt), 150 g Schmelzkäse Kartoffelscheiben abwechselnd mit dem Broccoli in eine gebutterrte Aluschale oder Auflaufform füllen, Crème fraîche, Sauce Hollandaise und Schmelzkäse verrühren und darüber gießen. Mit geriebenem Käse bestreuen und 30 Minuten indirekt (also Glut nur am Rand, Grillgut in einer Aluminiumschale, Topf als Deckel darüber) mit Deckel garen. Also ein gutes Gratin vom Grill, das ganz anders schmeckt als aus dem Backrohr. Fortsetzung folgt - und da grillt Jörg dann Obst und Eis! ----------------------------------------------------------------------- * Preisebuch - so funktionierts Neulich bekam ich eine Anfrage, wie man denn ein Preisebuch aufziehen sollte. Was das ist? Ein wirklich wunderbares Sparinstrument. In übersichtlicher Form werden in einem Preisebuch die Preise der wichtigsten Produkte in den ver- schiedensten Märkten erfaßt. Beim Einkaufen hat man dann ein mächtiges Instrument dabei, um Überteuertes, Mogelpackungen oder sinnlose Aktionen zu entlarven. Ich persönlich verwende einen DIN A6 Spiralblock, der in jede Hosentasche paßt. Wenn man die 48 Seiten hinten und vorne beschreibt, hat man Platz für 96 Produkte und das ist mehr als ausreichend. Ich habe momentan 60 Produkte erfaßt. Am Anfang ist etwas Planung notwendig: a) erfassen der wichtigsten Produkte. Dazu kann man ja ein Monat lang seine Einkäufe notieren und schauen, welche Produkte man eingekauft hat. b) ordnen der erfaßten Produkte. Ich empfehle eine alphabetische Ordnung. Ich habe noch zusätzlich in Produktgruppen unterteilt, was aber nur dazu geführt hat, dass ich ein zusätzliches Register basteln mußte. Also alphabetisch reicht. Die Produkte dann in den Spiralblock schreiben. c) Bei jedem Produkt genau festlegen, was verglichen werden soll, damit man nicht "Äpfel" mit "Birnen" vergleicht. - Vergleiche ich billige Schokolade mit billiger, oder bin ich absoluter Fan von hochwertiger Schokolade. Dann wäre es falsch die Billigschokolade aus dem Discounter mit hochwertiger Ware ev. aus dem Spezialgeschäft zu vergleichen. Da aber im Spiralblock für Notizen Platz ist, kann man bei Zweifeln ja Vermerke anbringen. - Quantitäten festlegen. Verpackungen und Füllgewichte gibt es ja wie Sand am Meer und schwupp-di-wupp ist der Überblick weg. Deshalb muss im Preisebuch eine Grundgröße definiert werden zB 100 g Gouda oder 150 g Bio-Joghurt oder 500 g Linsen in der Dose, 1kg Schweinebauch .... d) gleich zu Beginn schon mal die Geschäfte erfassen, die man checken möchte. Gleich auf jede Seite schreiben, erspart Schreibereien vor Ort. Und dann kann es losgehen: Mit dem vorpräparierten Preisebuch kann man dann in die Geschäfte stiefeln und langsam das Preisebuch anfüllen. Bitte notiert euch keine Aktionen, das würde das Buch verfälschen. Nehmt den "normalen" Preis. Was ich durch mein Preisebuch rausgefunden habe? - bei Aktionen hilft es zu beurteilen, ob sich ein Umweg für eine bestimmte Aktion lohnt, oder ob die Aktion so gut ist, dass man sich ein kleines Lager auffüllen sollte - besonders hilfreich aber ist das Buch, um neue Produkte zu beurteilen. Da wird das Produkt X ungemein beworben, der Preis ist auf den ersten Blick OK und der Blick ins Preisbuch verrät, dass das Produkt nur deshalb günstig ist, weil es um 20 % weniger enthält, als ein vergleichbares anderes. - Auch verrät mir mein Preisbuch, dass der Weg zum Diskonter oft nicht lohnt. Wer strikt nach Einkaufszettel unterstützt durch das Preisbuch kauft, ist oft so günstig dran, dass man die zusätzlichen Kilometer zu Hofer sparen kann. Eine andere Variante vertritt Christiane, die unser Forum leitet: >Ich habe mir eine Excel-Tabelle erstellt und ausgedruckt. Kleinere Änderungen mache ich dort schnell handschriftlich, wenn es gar zu unübersichtlich wird, wird es auf dem Pc geändert und neu ausgedruckt (1 Seite, da kleine Buchstaben). Die Spalten sind so aufgebaut: 1. Artikelbezeichnung 2. Verpackungsmenge 3. Markt 4. Preis Sieht dann also z. B. so aus: Apfelsaft____1 l______ Aldi_______ 0,49 Butter_____ 250g______ Aldi/Lidl__ 0,85 usw. Ich erfasse keine Angebote und von einem Produkt jeweils nur das Günstigste. Apfelsaft z. B. bei Tengelmann schreibe ich dann nicht auf, wenn er über dem Preis liegt, den ich auf meiner Liste habe. So weiß ich gleich, bei welchem Markt ich die jeweils günstigsten Artikel finde und habe gleichzeitig mit meiner Liste eine Vergleichsmöglichkeit, wenn ich in einem anderen Markt einkaufe. Ist sicher auch noch nicht optimal, für meine Zwecke tut's das aber. Extra wegen eines einzigen günstigeren Artikels woanders gehe ich natürlich auch nicht dorthin. Aber wenn man sich mal die Mühe macht, es aufzuschreiben und zu vergleichen, merkt man relativ schnell, welcher Laden die meisten günstigen Artikel hat (das kann natürlich bei jedem anders aussehen, je nachdem, was für Artikel er kauft). Und ich muss gestehen, ich habe nicht alle Preise im Kopf (war zu D-Mark-Zeiten etwas besser). Und seit ich die Liste führe, habe ich auch mehrmals festgestellt, dass die Preise sich immer wieder geringfügig ändern (auch bei Aldi und Lidl). Auch eine Möglichkeit sich seine Orientierung im Preisedschungel zu bewahren. Ob Spiralblock im Hosentaschenformat oder einseitiger Computerausdruck - bei- des erfüllt den gleichen Zweck. Man muss nur für sich selber herausfinden, was man bevorzugt. ----------------------------------------------------------------------- * Das UnProdukt des Monats: Power-Air für Autoreifen Luft kostet nichts - möchte man meinen. Es sei denn, man braucht für sein Auto Spezialluft für die Reifen. Klingt nach blödem Scherz, ist aber keiner. Es ist ja lobenswert, dass Autoersatzteilhändler oder Mechaniker darauf hinweisen, dass man auf den Luftdruck im Reifen achten sollte. Zum einen wegen der Sicherheit, zum anderen wegen dem Benzin- verbrauch. Aber warum tut es nicht die stinknormale Luft? Die Werbung sagt folgendes: Power Air Power Air hat eine höhere Molekulardichte, d.h. - langfristig korrekter Luftdruck - geringerer Rollwiderstand - Spürbare Kraftstoffeinsparung Power Air hat weniger Sauerstoffmoleküle, d.h. - längeres Reifenleben - mehr Sicherheit durch reduziertes Brandrisiko - dennoch problemlos mit Luft mischbar Power Air ist dann drin, wenn`s drauf ankommt, z.B. im Reifen beim - Flugzeug - Formel 1 Wagen - Gefahrgut- Transporter Ich kann es nicht glauben, dass das wirklich soviel mehr bringt (soviel mehr wie halt die Power-Air-Füllung kostet). Man kann mich gerne vom Gegenteil belehren! ----------------------------------------------------------------------- * Schönheit für Knauserer - Teil 2 Beim Thema Schönheit habt ihr mich wirklich fleißig mit Tipps eingedeckt. Hier die besten und interessantesten: Im Forum hat Hilly ihren ultimativen Haarfestiger preisgegeben: 1/8 l lauwarmes Wasser, 1/8 l Apfelessig, 1 TL Honig in eine Sprühflasche einfüllen, ins nasse Haar sprühen, Wickler drauf, trocknen. Leider hatte ich im November mit der Homepage Streß und es ist mir schon wieder ein Name untergegangen, wofür ich mich herzlich entschuldige. Einer unserer sparsamen Herren hat folgenden Selbstversuch unternommen: Ich habe Kernseife geschenkt bekommen und ausprobiert, mich damit nass zu rasieren: Gut, es schäumt nicht so schön wie Schaum aus der Dose, aber die Barthaare werden genauso weich und hautfreundlich ist die Kernseife auch. Kurzum: ich werde dabei bleiben und keinen teuren Schaum mehr kaufen- Fragt sich , wie die enormen Klingenkosten zu reduzieren sind..... (auch im Forum, sind wir zu dieser Frage auf keinen grünen Zweig gekommen, vielleicht weiß einer der Leser Rat!!) Anja hat an mich gedacht, als sie folgende Tipps in einer Frauenzeitschrift ge- funden hat: - STRAHLEND WEISSE ZÄHNE: Streuen Sie Salz auf eine angefeuchtete Zahnbürste. Dann die Zähne in krei- senden Bewegungen säubern. Danach einfach noch einmal mit einer Zahnpasta gründlich putzen, damit der salzige Geschmack im Mund verschwindet. Verwenden Sie dieses Zahn-Peeling am besten nur einmal im Monat, sonst wird der Zahnschmelz angegriffen. - GLÄNZENDES HAAR: Zerdrücken Sie eine reife Banane (die überreifen am besten) und geben Sie Honig dazu. Massieren Sie die Masse auf das feucht-warme Haar. Wickeln Sie Haushaltsfolie und ein Handtuch um den Kopf. Lassen Sie alles 20 Minuten einwirken. Haare ausspülen und mit Shampoo waschen. Eignet sich besonders für sprödes, trockenes Haar. - FÜR ZARTE FÜSSE: 1/2 Tasse Buttermilch, 3 EL Olivenöl, 6 Tropfen reines Lavendelöl Rühren und erwärmen Sie die Masse bis sie cremig ist. Cremen Sie die Füße damit ein. Einwirken lassen. Mit warmem Wasser abspülen. Buttermilch erfrischt trockene Haut und spendet Feuchtigkeit. Olivenöl zieht in die Haut und macht verhornte Stellen wieder geschmeidig. Bei Krampfadern vorher allerdings den Arzt fragen! - SAMTWEICHE BEINE: Rühren Sie eine Packung Quark/Topfen mit einem Löffel sämig und tragen Sie ihn großzügig auf die trockenen Partien auf. Wichtig: Lassen Sie die Maske mindestens 15 MInuten einwirken. Anschließend alles gut mit warmem Wasser abspülen. Topfen/Quark versorgt trockene oder gereizte Haut mit Nährstoffen. Elisabeth (von der schon der Buchtipp zum ersten Teil stammte) hat mir folgende Tipps gesandt: - Borrage-Pflanzen (auch Borago oder Gurken-Kraut genannt, die mit den haarigen, fleischigen Stielen und schönen, essbaren, blauen Blüten) in kochendes Wasser 1/2 Stunde ziehen lassen, DAS perfekte Mittel als Spülung für glänzende Haare. - Salbei-Blätter (frisch oder nach dem Tee-Ziehen) um die Zähne abzurubbeln, die Zähne werden super-glatt! - Ringel-Blumen (die Blüten-Blätter) in irgendein Öl einlegen (Marmeladenglas mit Blütenblätter auffüllen, nochmals mit Öl ganz auffüllen) & nach 2 Wochen in der Sonne in eine schöne Flasche umfüllen, kann auch mit ein bisschen Bienenwachs (im Wasserbad) aufgewärmt in Cremes umgewandelt werden; Ringelblume ist gut für die Haut generell... - Gegen Sonnenbrand habe ich ein Tip der IMMER funktioniert: Joghurt oder Essigwasser (soll angenehm sauer schmecken) evt. lauwarm gemacht über die Haut giessen, je nach Bedarf erneuern. Die Schmerzen kommen von einer Säure/Base-Ungleichgewicht in der verbrannten Haut, ich habe es mit Riesenerfolg ausprobiert nachdem ich diese Behauptung in ein Buch über Edgar Cayce gelesen hatte; ich finde es recht erstaunlich dass diese Heilungsmethode bis jetzt fast unbekannt ist. Und noch etwas das skurril klingt, aber Elisabeth schwört, dass sie es an sich selbst mit großem Erfolg ausprobiert hat: >Noch was von Edgar Cayce ("der schlafende Prophet" genannt, Heiler in USA um 1930 herum): Das sollte wohl eher im Urlaub oder über ein verlängertes Wochenende gemacht werden, erklärt aber wieso Ballettänze- rinnen im Gesicht meistens so jung aussehen: DER EDGAR CAYCE FACE LIFT (garantiert ohne Skalpell, dauert aber dafür 3 Tage): Man binde die Haare (alle!!! müssen dafür lang genug sein) ganz oben (mittig) auf dem Kopf fest zusammen, geht auch damit ins Bett. Morgens Tag 2 bindet man die Haare noch straffer, geht damit auch ins Bett. Tag 3 nochmals straffen und damit den ganzen Tag rumlaufen, damit noch auch ins Bett gehen. Am Morgen danach ist Schluss und dafür dass man/frau das ganze Wochenende wie ein weggelaufener Hunne oder noch lustiger aussah, ist man/frau jetzt auf einmal ca.10 Jahre Jünger, oder sieht jedenfalls so aus. Es klappt nur wenn man sich wirklich 3 Tage dafür nimmt, die Haut braucht diese Zeit um sich dauerhaft "umzuorganisieren". Kann ungefähr jährlich wiederholt werden. Ich habe es das letzte mal vor ca.20 Jahren probiert, war dann in Norwegen am Meer und konnte ungehindert 3 Tage lang merkwürdig aussehen. Es funktioniert tatsächlich, muss aber, wie gesagt 3 Tage durchgezogen werden, sonst kein Erfolg. Wichtig!!! Es ist wichtig, dass die Haare ganz oben "mittig" (Scheitelpunkt) auf dem Kopf zusammengebündelt werden, also nicht "normaler" Pferdeschwanz. Daher der "Mongolen-look". Ich hoffe, es war für euch was dabei. Im dritten und letzten Teil der Schönheit für Knauserer- Reihe möchte ich mich etwas kritisch mit der Kosmetikindustrie auseinandersetzen und ihre größten Lügen zu enttarnen. ----------------------------------------------------------------------- * Gedanken zum Umgang mit Kleinkindspielzeug und Ideen zum Selbermachen Gut Weihnachten ist vorbei - aber vielleicht ist gerade jetzt der Zeitpunkt, sich selbst zu kontrollieren, ob die lieben Kleinen nicht doch schon wieder in Spiel- zeuggeschenken untergegangen sind. Kinder bekommen zu viele Spielsachen. Wir vergessen immer, dass sich Kinder schlechter als Erwachsene konzentrieren können. Vor allem Kleinkinder. Fällt ihnen einmal etwas ins Auge, so ist es im Fokus des Interesses. Kaum schweift der Blick weiter, geht auch der Fokus auf das Neue über. Das Ergebnis ist das wohlbekannte Chaos im Kinderzimmer Vor einiger Zeit hat mir Franziska folgendes in einem Mail geschrieben: >In Sachen Spielsachen empfehle ich überhaupt, als Eltern gar nix zu kaufen. >Erstens bekommt man von lieben Freunden und Verwandten Unmengen >geschenkt. Zweitens: Zumindest meine Maus (damals 16 Monate) weigert >sich standhaft, mit ihren Spielsachen ernsthaft zu spielen. Die Sachen legt >sie binnen kürzester Zeit wieder beiseite, wohingegen sie eine leere Plastik- >schüssel und eine Handvoll Keksausstecher stundenlang faszinieren ... Alles >was scheppert, eingefüllt und wieder ausgeleert werden kann ist das schönste >Spielzeug - und findet sich in jeder Küche. Als Aufbewahrungsort für die Spiel- >sachen eignen sich übrigens selbst genähte Säckchen ganz toll ... Wer kennt das nicht! Ich möchte fast behaupten, dass auf allem was bunt ist und nur im entferntesten nach Spielzeug aussieht ein unsichtbarer Bann liegt: Bloss nicht damit spielen, das ist nämlich erlaubt! Dafür darf ich täglich die Kartoffeln aus der Waschmaschine angeln. Jedes Geld für Kleinkindspielzeug ist fehl am Platz. Reis in eine alte Plastikflasche füllen, die Schublade mit der Tupperware ganz nach unten verlagern, Spardosen samt Inhalt aufstellen ... Alles 10 mal interessanter. Oder auch mal was selberbasteln: >Kleine Häuschen für Kinder (für aussen und innen) sind ja seit einiger Zeit >sehr modern - die Plastikmonster kosten um die 140 Euro und stehen meist >binnen kürzester Zeit wieder leer (so geschehen bei einigen Bekannten). Man >kann seinen Kleinen die grosse Freude des Versteckens aber auch gratis >bieten: >In grosse Schachteln (z. B. von Kühlschränken u. dergl.) werden einfach >mittels Tapeziermesser Fenster und Türen eingeschnitten, wer will bemalt >noch mit Wasserfarben (bzw. lässt seine Kinder ans Werk) und >schon ist das schmucke Kinderhäuschen fertig! Und wenns nach ein paar >Tagen wieder uninteressant wird, wandert es ganz ohne Abschiedstränen >in den Papiercontainer. Ich kannte das aus meiner Kindheit und habe mir einen alten Kühlschrank- karton besorgt, gelb gestrichen und mit Wasserfarben einen Baum mit Apfel, einem Vogel, einem Luftballon, einen Garten mit einem Kürbis + Katze und einen Traktor raufgemalen. Der Karton wurde begeistert angenommen, da mein Sohn ihn nicht nur zum Verstecken-Spielen verwenden kann, sondern auch durch die ganze Wohnung schieben kann. Materialaufwand 0 Eur. Nochwas habe ich gebastelt und wurde super aufgenommen: mein Schnip- selbuch Aus Kartonverpackungen, Zeitungen, Zeitschriften, Werbung etc. habe ich alles ausgeschnitten, was für ein Kleinkind von Interesse sein könnte und nach und nach in ein Heft eingeklebt. Das Ergebnis ist ein superbuntes Bilderbuch, das wir täglich anschauen und kommentieren müssen. Materialaufwand: 1 Heft (da es aber schon vollgeschrie- ben sein kann, wäre hier ja auch noch Sparpotential). Hier weitere Ideen: Modelliermasse selbermachen 625 g einfaches Mehl, 30 g Salz, 5 Eßlöffel Salatöl in einer großen Schüssel mischen. Nach und nach 240 bis 480 ml Wasser zugeben. Mehl hinzugeben, wenn der Teig zu feucht und klebrig wird, er sollte trocken und leicht zu kneten sein. Die Masse zu Kugeln mit je einer Kuhle rollen und einige Tropfen Lebens- mittelfarbe hineingeben. Die Kugeln drücken und auf einer mehlbestäubten, abwaschbaren Fläche rollen, um die Farbe zu verteilen. Etwas Gelatinepulver mit Fruchtgeschmack hinzugeben, damit der Teig gut riecht. Den Teig in einer Plastiktüte bis zu drei Wochen im Kühlschrank lagern. Fingerfarben für ganz Kleine: 75 g Roggen oder Weizenmehl mit Wasser in einem Kochtopf mischen. Unter ständigem Rühren zum Siedepunkt bringen. Mit 4 Teelöffeln kaltem Wasser vermischtes Stärkemehl dazugeben. Abkühlen lassen und mit etwas Lebensmittel- und Wasserfarbe färben. Sehr bewährt hat sich auch ein Trick, den mir jemand von euch vor einigen Jahren gemailt hat und der mir irgendwie im Hinterkopf hängen geblieben ist. Das Spielzeug aufteilen und die Kinder nur mit einem kleinen Teil spielen lassen. Nach einiger Zeit einen anderen Teil hervorräumen und den zum Spielen anbieten und den bespielten wegräumen. Funktioniert wunderbar! Ich kann das nur empfehlen. Man kommt mir relativ wenig Spielzeug aus, das noch dazu sehr interessant - da neu - ist. ---------------------------------------------------------------------- Mit kleinen Tipps viel sparen! Internettipp: KATZENFUTTER (von Elisabeth): Über "Linsen an Katzen verfüttern" habe ich mich erst getraut etwas zu mailen, nachdem ich was in der Hobbythek über hausgemachtes Katzenfutter gelesen hatte. Die empfehlen da die "Linsensuppe für Katzen" wegen Taurin, eine sehr wichtige Aminosäure nicht nur für Katzen. (Taurin gibt es, ausser im Fleisch, auch im Red Bull, ist aber wohl nix für Katzen;-) Hobbythek hat auch ein Buch zum Thema Katzen, mit vielen Rezepten für Futter. NEUJAHRSVORSATZ: Ich muss zugeben, mir passiert es, wie anderen auch, man kauft etwas, da man es mal ausprobieren oder sonst wie kochen möchte, schwups in den Schrank und vergisst es. Oder man besorgt zuviel Aufschnitt und der letzte Zipfel wird doch nicht gegessen, keiner hat Appetit darauf. Die Quintessenz, man schmeisst es weg, ärgert sich darüber, nimmt sich vor beim nächsten Mal passiert es nicht. Und doch kommt es immer wieder vor. Ich werde ab Januar für diesen Zweck ein "Straf-Sparbüchse" einrichten. Immer wenn ich Lebensmittel wegwerfen muss, werde ich den Geld-Gegenwert vom laufenden Wirtschaftsgeld in diese Spardose geben. So merkt man dann, was man wegwirft. Ich hoffe bei mir hilft es, noch gezielter und bewußter einkaufen zu gehen. GESCHIRRSPÜLMITTEL strecken: Ab und zu wasche ich mein Geschirr doch in der Maschine. Leider ist mir das Calgonit zu teuer und die anderen Produkte treiben mich noch in den Wahnsinn. Jetzt habe ich was Neues probiert: Ich habe das teure Calgonit gekauft und mit etwas 1,5 mal soviel Kristallsoda gestreckt. Das Ergebnis der Wäsche war super. Ersparnis in Summe ca. 3 Euro. ----------------------------------------------------------------------- Leserbriefe zum Knauserer 01/2005: Roland hat mich da auf etwas aufmerksam gemacht. In einem Tipp stand, man sollte die Rückseiten von E-Mails als Notizzettelchen verwenden. Die Idee ist gut - nur ... (hier der O-Ton von Roland) > Kann es sein, daß ausgerechnet der "Knauserer" da zu Papierverschwendung > aufruft, nämlich zum Ausdrucken von Mails? > Das kann mir doch keine/r erzählen, daß die Festplatte dafür zu klein ist. Also bitte: EMAILS NUR IM NOTFALL AUSDRUCKEN. UND DANN SPARSAM! In meiner Rubrik Fakten stehen ein paar haarsträubende, was die Email- ausdruckerei für einen Papierverbrauch nach sich zieht! ----------------------------------------------------------------------- Für den Knauserer 02/2005 sind folgende Themen geplant. Ich werde diese Themen im Diskussionsforum auch zur Diskussion stellen. E-Mails mit euren Tipps und Meinungen sind aber auch herzlich willkommen. * ?? (eventuell etwas zur Freiwirtschaft, Tauschkreisen oder ähnlichem) * Grillen Teil 2: Süßes grillen * Gedanken zum Thema Handy und Telefonieren * Das UnProdukt des Monats: CDs für Katzen * Schönheit für Knauserer: Teil 3 - Warum unbedingt SO schön? * Der autofreie Tag - es lebe die Ölkrise * Mit kleinen Tipps viel sparen Forum: http://www.knauserer.com E-Mail: mailto:mau@gmx.at ----------------------------------------------------------------------- Impressum: Der Knauserer ist ein kostenloses E-Zine, das ca. 12mal jaehrlich erscheint. Herausgeber: Michaela Brötz, mau@gmx.at - www.knauserer.com